Noch keine ausreichend breite Gold-Preisübersicht
Für eine belastbare Preisübersicht fehlen derzeit noch genügend aktuelle Angebote. Erforderlich sind mindestens 3 veröffentlichte Goldlegierungen mit jeweils mindestens 2 unterschiedlichen, vollständig berechenbaren Anbietern an derselben Referenzmenge.
Zusätzlich muss eine sichtbare redaktionelle Einordnung im veröffentlichten Metallkatalog vorliegen. Fiktive Demo-Daten, unbekannte feste Kosten, zu alte Preise und mehrere Staffelzeilen desselben Anbieters zählen nicht als zusätzliche Evidenz.
Was hier vergleichbar gemacht wird
Für die gesamte Gold-Seite wird nach einer festgelegten Reihenfolge eine einheitliche Referenzmenge gewählt. Berücksichtigt wird je Anbieter und Legierung nur dessen jüngste passende Preisstaffel. Ein Angebot ist rankbar, wenn feste Kosten vollständig bekannt sind und ein ausgewiesener Mindestankaufswert bei dieser Referenzmenge erreicht wird.
Die veröffentlichte Spanne zeigt Händlerangaben je Gramm vor festen Kosten. Der vergleichbare Wert beruht auf der für die Referenzmenge errechneten Auszahlung nach bekannten festen Kosten, zurückgerechnet auf ein Gramm.
Daten- und Aussagegrenzen
Die Übersicht verwendet nur veröffentlichte Daten aus manueller Prüfung, kontrolliertem Import oder Anbieter-Schnittstelle innerhalb des 72-Stunden-Aktualitätsfensters. Sie ermittelt keinen Börsen- oder Spotpreis, kein Handelsvolumen und keine Prognose. Echtheit, tatsächlicher Feingehalt, vergütbares Gewicht, Fremdmaterial, möglicher Gegenstands- oder Sammlerwert und variable Abzüge kann erst die konkrete Prüfung klären.
Begriffe zu Legierungen und Prüfmerkmalen bündelt das Edelmetall-Lexikon. Die vollständigen Preiszeilen mit Quelle und Zeitbezug stehen im öffentlichen Datenkatalog.
Wer noch nicht verkaufen möchte, kann für Legierung, Gewicht und eigenen Zielbetrag einen einmaligen Preisalarm mit E-Mail-Bestätigung anlegen.